Grossrat und Gemeindepräsident

Seit 2014 sitze ich als Vertreter des Wahlkreises Fünf Dörfer im Grossen Rat und bin Vize-Präsident der SVP Fraktion. Im Grossen Rat bin ich Mitglied der Kommission für Staatspolitik und Strategie. 2016 übernahm ich das Gemeindepräsidium meiner Heimatgemeinde Trimmis. Die politische Arbeit ergänze ich mit Vorstandstätigkeiten in der Bündner Vereinigung für Raumentwicklung (BVR) sowie dem Förderverein der FHGR in Chur. Im Jahr 2020 durfte ich das Präsidium der SVP Graubünden übernehmen.

Dafür setze ich mich politisch ein

Den Erhalt unserer Freiheit nenne ich bewusst an erster Stelle. Ich erachte aktuelle politische Tendenzen in verschiedenen Bereichen als Rückschritt. Die persönliche Freiheit jeder EinwohnerIn und jeder Gemeinde sind hochzuhalten. Durch verschiedenste Kompetenzverschiebungen von Gemeinden zum Kanton wird auch in Graubünden der Grundsatz des Föderalismus unterwandert. Aktuell erinnere ich dabei insbesondere an die Revision des kantonalen Raumplanungsgesetzes. Wir benötigen hier in der Regierung eine Kurskorrektur. «Jene, welche die direkten Konsequenzen einer politischen Entscheidung zu tragen haben, benötigen auch die Kompetenzen, diese zu korrigieren.»   

Durch die Missachtung der freiheitlichen Grundsätze und der daraus resultierenden Überregulierung ist auch die Sicherung unseres Wohlstands aktueller denn je. Und dies gilt ganz besonders für die Bevölkerung unseres Bergkantons. Wir als Randregion benötigen schlanke Strukturen und möglichst tiefe Hürden für zukünftige Investitionen. Auch hier wurden Vorlagen präsentiert, welche eine ganz andere Sprache sprechen. Das extremste Beispiel ist wohl der New Green Deal. Ein Umverteilungsprojekt in dieser Grössenordnung (1`800 Mio. CHF!) hat dieser Kanton noch nicht gesehen. Damit wird jeder Haushalt und jede Logiernacht massiv verteuert. Solche Tendenzen kann ich nicht unterstützen – ich setze mich für eine wirtschaftliche und ökologogische Vorwärtsstrategie für unseren Kanton ein. «Und dies bedeutet in erster Linie ein gezielter Ausbau der einheimischen Wasserkraft statt Subventionierung von allem und jedem nach dem Giesskannenprinzip.»

Im Bereich der Sicherheit gilt es ständig neue Entwicklungen frühzeitig aufzunehmen und falls notwendig Korrekturen einzuleiten. Aktuell sind dabei sicher die unhaltbaren Zustände im Bereich der Grossraubtiere zu nennen. Selbstverständlich ist mir bewusst, dass die Bevölkerung die Revision des Jagdgesetzes abgelehnt hat. Das heisst aber nicht, dass sogenannte Problemtiere nicht reguliert werden können. Dass die Regierung hier beim BAFU lediglich als Bittsteller auftritt, möchte ich ändern. «Ich setze mich für ein konsequentes Auftreten (in Zusammenarbeit mit anderen betroffenen Kantonen) gegenüber dem Bund ein.»